Deutsche fürchten niedrigeren Lebensstandard im Alter

Laut einer Umfrage haben mehr als die Hälfte der Deutschen Angst vor Altersarmut. Finanzexperten raten deshalb, besser eigenständig zu handeln statt auf politische Reformen zu warten.
Deutsche fürchten niedrigeren Lebensstandard im Alter
In der repräsentativen Umfrage im Auftrag des Infoportals „Finanztip“ gaben 27 Prozent der Menschen im Erwerbsalter an, nur in die gesetzliche Rente einzuzahlen
Imago / Bernhard Classen

Gut jeder vierte Erwachsene in Deutschland trifft einer Umfrage zufolge keine Vorsorge fürs Alter neben der gesetzlichen Rente. In der repräsentativen Umfrage im Auftrag des Infoportals Finanztip gaben 27 Prozent der Menschen im Erwerbsalter an, nur in die gesetzliche Rente einzuzahlen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Wer privat vorsorge, tue dies meist mit einem Tages- oder Festgeldkonto, also Anlageformen, die eher wenig Rendite bringen.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen (57 Prozent) mache sich „große Sorgen“ oder „eher Sorgen“, dass sie von Altersarmut betroffen sein könnten, ergab die Umfrage, deren Ergebnisse der Zeitung vorlagen. Nur ein Viertel sehe dem Lebensstandard im Alter demnach mit „überhaupt keinen“ oder „eher keinen“ Sorgen entgegen.

Tipp: Handeln statt auf politische Reformen zu warten

Derzeit werben die Parteien im Wahlkampf für verschiedene Renten-Reformmodelle. „Man sollte definitiv handeln und nicht auf politische Reformen warten, die können Jahre dauern“, sagte Saidi Sulilatu, Chefredakteur und Geschäftsführer von „Finanztip“, der Süddeutschen.

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