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Versuchte Brandstiftung an Flüchtlingseinrichtung in Menden

Der Staatsschutz ermittelt nach einer versuchten Brandstiftung auf eine kommunale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Menden. Die mutmaßliche Tat ereignete sich bereits vor einer Woche, wie die Staatsanwaltschaft Arnsberg und die Polizei Hagen am Mittwoch mitteilten. Zeugen beobachteten demnach am 22. Januar um 18 Uhr, wie ein Jugendlicher auf dem Gelände der Flüchtlingssiedlung eine Flüssigkeit vor zwei Wohncontainern verteilte. Anschließend habe er versucht, die Flüssigkeit zu entzünden. Als das nicht gelang, sei er mit einem Fahrrad geflüchtet, hieß es.

Da die Polizei nach eigenen Angaben eine politische Tatmotivation des Jugendlichen nicht ausschließt, wurden die Ermittlungen vom Staatsschutz übernommen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen am 22. Januar werden unter der Telefonnummer 02331/986 2066 entgegengenommen.