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Telemann-Wettbewerb mit mehreren Auszeichnungen

Der 13. Internationale Telemann-Wettbewerb ist mit der Kür der Preisträgerinnen und Preisträger zu Ende gegangen. In der Kategorie historische Streichinstrumente wurden die Barockviolinisten Thomas Fields aus den USA, Anna Maddalena Ghielmi aus Italien und Ayano Shigematsu aus Japan ausgezeichnet, teilte das Magdeburger Telemann-Zentrum mit. In der Kategorie Kammermusik gingen die Preise an die internationalen Ensembles Zuléia und Il Corisino aus der Schweiz sowie das Barque Ensemble aus Polen. Die Preise sind mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Zum Abschluss stand am Sonntag in Magdeburg ein Festkonzert auf dem Programm.

Der Wettbewerb wurde den Angaben zufolge erstmals in zwei Kategorien ausgetragen. In der Solo-Kategorie hätten sich 31 Musikerinnen und Musiker beteiligt, hieß es. Am Kammermusik-Wettbewerb hätten elf Ensembles mit insgesamt 46 Musikerinnen und Musikern teilgenommen. Auch mehrere Sonderpreise sowie der „Bärenreiter Urtext-Preis“ und zwei Publikumspreise wurden vergeben.

Der Internationale Telemann-Wettbewerb wird den Angaben zufolge seit 2001 alle zwei Jahre in Magdeburg von der Internationalen Telemann-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung ausgetragen. Angemeldet hatten sich diesmal mehr als 100 Musikerinnen und Musiker aus 29 Nationen, darunter aus Chile, Brasilien, Kolumbien und Mexiko, den USA, dem Iran, Südkorea, China, Japan und Neuseeland sowie aus dem europäischen Ausland und aus Deutschland. Der 14. Internationale Telemann-Wettbewerb im März 2027 wird für historische Holzblasinstrumente ausgeschrieben.