Angesichts des massiven Stromausfalls in Berlin hat der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, fehlende Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz beklagt. Die aktuelle Situation zeige nochmals, wie anfällig die kritische Infrastruktur sei und welche Bedeutung der Schutz der Bevölkerung habe, sagte Gröhe dem Redaktions-Netzwerk Deutschland. Nötig sei eine „ausreichende Bevorratung an Materialien zur Bewältigung solcher Lagen“.
Ein Beispiel seien Mobile Betreuungsmodule, die bei einer länger andauernden Krisensituation zum Einsatz kommen könnten, erklärte Gröhe. „Durch sie könnten im Krisenfall jeweils 5.000 Personen wie in einer kleinen Stadt eigenständig versorgt werden - mit Wasser, Energie und Gesundheits- sowie sozialen Angeboten.“
