Die Deutsche Palliativ-Stiftung-Stiftung sieht den aktuellen Boom von Hospizen kritisch. "Hospize sind notwendig, aber sie stehen für eine Luxusvariante des Sterbens", sagte Stiftungs-Vorstand Thomas Sitte in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Fulda. Flächendeckend für alle Sterbenden seien solche Strukturen nicht zu finanzieren. "Leider ist es völlig klar, auch wenn kaum jemand darüber redet: Wir können uns Hospize für alle gar nicht leisten."
Hospize könnten vielfach vor allem auch dank privater finanzieller Förderung sehr gute Bedingungen für die Begleitung von Sterbenden anbieten, betonte der Stiftungs-Vorstand. Er verwies auf "viel Personal, individuell gestaltete Räume in schönen Häusern mit parkähnlichen Gärten".
