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Sternsinger segnen Landtag in Kiel und mahnen Kinderarbeit an

Schule statt Fabrik – so lautet das Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion. Für das Engagement der jungen Menschen gab es am Montag Lob von Schleswig-Holsteins Landtagspräsidentin.

Knapp 100 Sternsinger aus ganz Schleswig-Holstein haben am Montag den Landtag in Kiel besucht und das Landeshaus gesegnet. Mit dem traditionellen Kreidezeichen “20*C+M+B+26” (“Christus segne dieses Haus”) brachten die Kinder und Jugendlichen den christlichen Segen und sammelten Spenden für notleidende Kinder weltweit, wie die Pressestelle des Landtags mitteilte.

Empfangen wurden die Sternsinger von Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Herbst würdigte das Engagement der jungen Menschen und verwies auf das diesjährige Motto der Aktion “Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit”. Kinderarbeit verletze trotz internationaler Verbote weiterhin Kinderrechte; Schätzungen zufolge müssten weltweit rund 138 Millionen Kinder arbeiten, viele davon unter gesundheitsschädlichen Bedingungen.

Im Anschluss stellten die Sternsinger im Plenarsaal Fragen an die Landtagspräsidentin und den Ministerpräsidenten. Zudem gab es gemeinsame Fotos, Autogramme und ein gemeinsames Mittagessen.

Die Sternsinger-Aktion, bei der rund um den Jahreswechsel bundesweit Zehntausende Kinder und Jugendliche von Tür zu Tür gehen, gilt als die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Seit dem Start im Jahr 1959 kamen so nach Angaben der Organisatoren 1,4 Milliarden Euro zusammen – für Sozialprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa. Hinter der Aktion stehen das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).