In Deutschland ist das dünn besiedelte Land nach Angaben des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) weit stärker von der Alterung der Bevölkerung betroffen als Großstädte. Während im Jahr 2021 in den Großstädten 1,76 Personen im Erwerbsalter auf eine Person unter 18 oder über 65 Jahre kam, war das Verhältnis in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 1,46 Personen im Erwerbsalter auf eine Person im wirtschaftlich abhängigen Alter, wie das BiB mitteilte. Grund seien die Binnenwanderung, insbesondere junger Menschen, und die internationale Zuwanderung vornehmlich in Ballungszentren. Das Verhältnis von Erwerbstätigen zu abhängigen Personen ist für die kommunalen Steuereinnahmen und Ausgaben von Bedeutung.
