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Regula Venske leitet Deutschen Literaturfonds

Die Hamburger Schriftstellerin Regula Venske wird geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Literaturfonds. Venske löse Susanne Fischer, Geschäftsführerin der Arno-Schmidt-Stiftung, ab, teilte der Deutsche Literaturfonds in Darmstadt am Dienstag mit. „Für mich persönlich bedeutet das Ehrenamt auch ein zivilgesellschaftliches Engagement für die Kunstfreiheit und Freiheit des Wortes, zu der die Vielfalt gerade auch nicht marktkonformer literarischer Stimmen unabdingbar hinzugehört“, sagte Venske, die schon Präsidentin des deutschen PEN-Zentrums war.

Der 1980 von Schriftsteller- und Literaturverbänden gegründete gemeinnützige Verein fördert literarische Projekte und deutschsprachige Autorinnen und Autoren durch Stipendien und Preise. Um die Entstehung literarisch herausragender Werke und ihre Vermittlung zu ermöglichen, stehen dem Literaturfonds von der Bundeskulturbeauftragten zurzeit zwei Millionen Euro im Jahr zur Verfügung. Die bekanntesten jährlich vergebenen Preise sind der mit 50.000 Euro dotierte Große Preis des Deutschen Literaturfonds und der mit 25.000 Euro dotierte Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen.