Die Tigermücke entwickelt sich im Sommer zur Plage, doch sie kann auch im Winter bekämpft werden. Die Landeshauptstadt Stuttgart ruft laut einer Mitteilung vom Mittwoch dazu auf, die Eiablagen der Insekten aufzuspüren und zu beseitigen. Im Norden der Stadt an der Grenze zu Korntal-Münchingen habe sich bereits eine Population etabliert.
Das Gesundheitsamt rät, nun im Winter alle Behältnisse mit stehendem Wasser zu reinigen. Regentonne, Igel- und Vogeltränken gehörten dazu, aber auch Topfuntersetzer mit Restwasser, Eimer oder verstopfte Regenrinnen. Belebte Gartenteiche und -tümpel würden von der Tigermücke normalerweise nicht genutzt, weil sich dort ihre Fressfeinde aufhielten. Die Tigermücke stammt ursprünglich aus Südostasien und kann beim Stechen Krankheiten übertragen. (2990/13.12.2023)