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Jubiläum 500 Jahre Reformation beginnt in Homberg (Efze)

Mit einem Festakt am 21. Februar in der Stadtkirche St. Marien im nordhessischen Homberg (Efze) beginnt das Jubiläumsjahr „500 Jahre Homberger Synode“. Diese Versammlung beschloss im Jahr 1526 in St. Marien, die Reformation in Hessen einzuführen. Insgesamt 118 Veranstaltungen in Homberg und den umliegenden Städten und Gemeinden stehen auf dem Programm.

Als einen der Höhepunkte des Programms bezeichnete der Projektbeauftragte Jürgen Helm eine geplante Ausstellung in einem Einkaufszentrum in Homberg. In Kooperation mit einer Haupt- und Realschule haben Schülerinnen und Schüler großformatige Ausstellungstafeln zur Homberger Synode erarbeitet. Die Ausstellung wird im Foyer eines Einkaufszentrums gezeigt.

Zu den 118 Veranstaltungen zählen Konzerte, Theateraufführungen, Stadtführungen und Vorträge. Eine Vortragsreihe des Geschichtsvereins beginnt am 4. März im Haus der Reformation und trägt den Titel „Mit dem Glauben Staat machen“. Insgesamt sei das Programm bewusst vielfältig angelegt, sagte Helm dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er zeigte sich überzeugt, dass das Jubiläum ein breites Publikum ansprechen werde.

Das Jubiläumsjahr endet am 31. Oktober mit einem Gottesdienst zum Reformationstag, in dem die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Beate Hofmann, predigen wird. Der Eintritt zu vielen Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen und das Jubiläumsmagazin stehen online zur Verfügung.