In Deutschland sind mehrere hunderttausend Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen. Allerdings gibt es unterschiedliche Zahlen - abhängig von der Definition des Begriffs und der Berechnungsmethode.
Das Statistische Bundesamt zählte zum Stichtag 31. Januar 2025 etwa 474.700 Menschen, die wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften oder Pensionen untergebracht waren. Davon waren 56 Prozent männlich und 41 Prozent jünger als 25 Jahre. Nicht erfasst sind in dieser Statistik hier zum Beispiel Menschen, die vorübergehend bei Bekannten unterkommen, sowie Obdachlose, die auf der Straße leben. Die Daten werden seit 2022 jährlich zum gleichen Stichtag erhoben.
