Anfang März lädt die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ins Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten zu einer Tagung mit dem Titel „Heil von Rechts?“ ein. Bei der ökumenischen Fachtagung geht es um „die autoritäre Versuchung im Christentum der Gegenwart“, wie es im Anmelde-Flyer zur Veranstaltung heißt. Als Referenten kommen Experten aus verschiedenen Kirchen und der Forschung zu Wort, zudem gibt es ein Kamingespräch mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Spätestens nach dem Mord an dem christlichen Polit-Influencer und Rechtsaußen Charlie Kirk in den USA sei auch in Deutschland eine breite „Ökumene von rechts“ sichtbar geworden, die den Populisten „zum Märtyrer von Meinungsfreiheit, Dialogkultur und Glaubensmut glorifiziert“ hätten, heißt es in der Ankündigung weiter. Auch in Deutschland gebe es eine Überschneidungssphäre von Christentum und Rechtspopulismus. Dieses „Rechtschristentum“ müsse als „ein Hallraum der Ideen und Parolen der AfD“ gelten. (0187/21.01.2026)