Das Pommersche Landesmuseum will am 31. Januar (15 Uhr) erstmals Objekte aus einer Schenkung der Nachfahren des Theologen und Dichters Adolf Pompe (1831-1889) präsentieren. Dazu gehöre auch das Autograf des „Pommernlieds“, teilte das Museum am Donnerstag in Greifswald mit. Adolf Pompe wurde in Stettin (heute: Szczecin) geboren und verstarb in Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Für die pommersche Region gelangte er laut Landesmuseum zu Berühmtheit, weil er während seiner Studentenzeit in Halle das „Pommernlied“ dichtete über die Landschaft seiner Kindheit und Jugend.
Die Sammlung des Pommerschen Landesmuseums konnte den Angaben zufolge dank einer großzügigen Schenkung der Familie Pompe um Objekte, Schriftstücke, Bücher und Fotografien zur Geschichte des „Pommernlieds“ ergänzt werden. „Die Archivalien regen zu Fragen nach Liedern als identitätsstiftenden Praktiken sowie zum Umgang mit privaten und öffentlichen Erinnerungen an“, hieß es.