Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hat zum bundesweiten „Tag für Alle im Krankenhaus“ am 26. Januar darauf hingewiesen, dass bei einem Krankenhausaufenthalt Patientenfürsprecher eine große Hilfe sein können. Diese seien unabhängige Ansprechpartner direkt in den Krankenhäusern, sagte Gerlach laut einer Mitteilung ihres Ministeriums vom Sonntag. In der Regel seien sie ehrenamtlich tätig und „helfen bei allen Anliegen rund um den Krankenhausaufenthalt – etwa bei Fragen zum Behandlungsablauf, zum Umgang mit dem Krankenhauspersonal oder bei vermuteten Behandlungsfehlern.“
Bayerns Gesundheitsministerium setze sich daher gemeinsam mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft dafür ein, in jeder bayerischen Klinik eine Patientenfürsprache zu etablieren. Initiatoren des „Tag für Alle im Krankenhaus“ sind der Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e.V. (BBfG) und der Bundesverband Patientenfürsprecher in Krankenhäusern e.V. (BPiK). Sie wollen mit dem Tag nach eigenen Angaben ein Zeichen für Patientenrechte und Gesundheitskompetenz setzen und auf die Rolle der Patientenfürsprache und des Lob- und Beschwerdemanagements in Kliniken, Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen aufmerksam machen. (0241/25.01.2026)