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Förderung für Steinmetzarbeiten an St. Johannis in Schafstädt

Für Steinmetz- und Maurerarbeiten an Apsis und Westturm der Stadtkirche St. Johannis in Bad Lauchstädt-Schafstädt (Sachsen-Anhalt) stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 20.000 Euro zur Verfügung. Das teilte die Stiftung am Dienstag in Bonn mit.

Die in ihren Grundmauern mittelalterliche Kirche brannte 1747 nach einem Blitzeinschlag nieder und wurde danach als neuromanische Saalkirche wiedererrichtet. Der quadratische Turm besteht aus verputzten Bruchsteinen und hat seit 1793 eine barocke Haube mit Schieferplatten. Hingegen wurde das Kirchenschiff aus sorgfältig gefügtem Sandsteinmauerwerk errichtet und erhielt ebenfalls ein Schieferdach.

Im Innern sind die Wandflächen verputzt. Nördlich und südlich sind an den Längswänden Emporen eingebaut, zusätzlich im Westen eine Orgelempore, auf der die von Friedrich Ladegast 1875 errichtete Orgel aufgebaut ist. Das Taufbecken aus Kalkstein stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Die Stadtkirche von Schafstädt gehört nun zu den mehr als 660 Gebäuden, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz dank privater Spender und Mitteln der GlücksSpirale in Sachsen-Anhalt gefördert wurden