Einstürze von Müllkippen sind auf den Philippinen keine Seltenheit. Ursache sind oft schwere Regenfälle, schlechte Verwaltung und Überschreitungen der Kapazität von Deponien.
Durch eine gewaltige Mülllawine auf einer philippinischen Deponie ist eine Frau ums Leben gekommen. Zwölf Menschen konnten bislang aus dem Müll gerettet und mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden, teilte der Bürgermeister von Cebu City, Nestor Archival, am Freitagnachmittag philippinischer Zeit über Facebook mit. Rettungskräfte suchten nach 38 Vermissten, die noch unter Abfall begraben sein könnten.
Die Behörden richteten nach Angaben des Bürgermeisters Zelte und überdachte Bereiche für die Familien der Betroffenen ein. Die Stadtverwaltung werde die Familien auch bei der Bestattung der Toten unterstützen. Auf der Mülldeponie waren demnach 110 Arbeiter beschäftigt.
Die Mülllawine auf der Deponie und Recyclinganlage Binaliw in Cebu City begrub mehrere Gebäude unter sich. Über die Ursache gibt es noch keine detaillierten Informationen. Nach Angaben der Stadtverwaltung könnten anhaltende Regenfälle den Müllberg destabilisiert haben.