Artikel teilen:

Drei Tipps für den perfekten Kaffeegenuss

Die kleine Rösterei Utamtsi im niedersächsischen Lilienthal bei Bremen setzt nicht nur auf biologisch angebauten Kaffee, sondern auch auf den direkten Handel mit den Erzeugern, die so mehr Geld für ihre Arbeit erhalten. Firmengründer Morin Kamga Fobissie stammt aus einer Kaffeebauern-Familie und weiß auch, wie Kaffee am besten zubereitet werden sollte. Drei Tipps vom Experten:

Kaffeebohnen sind ein Aroma-Tresor. Am besten immer selbst frisch mahlen, möglichst keinen fertig gemahlenen Kaffee kaufen.

Mahlgrad und Brühdauer sollten an die Zubereitung angepasst werden. Die Grundregel: Je weniger Zeit das heiße Wasser für das Lösen der Aromen aus dem gemahlenen Kaffee hat, desto feiner sollte der Mahlgrad sein. Für die Filterkaffeemaschine also etwas feiner, für die Presstempelkanne etwas gröber. Für Espresso eine feine Mahlstufe. Am feinsten für elektrische Espressomaschinen beziehungsweise Siebträgermaschinen.

Kaffeebrühen mit dem Handfilter ist eine der klassischen Zubereitungsarten und feiert unter Gourmets gerade ein echtes Revival. Fobissie empfiehlt, den Papierfilter vor dem Brühen mit warmem Wasser auszuspülen. Das Wasser sollte beim Aufguss zwischen 92 und 96 Grad heiß sein. Dafür das Wasser nach dem Aufkochen eine Minute stehen lassen. Anfangs das Kaffeepulver mit ein wenig Wasser kurz quellen lassen, dann ganz aufgießen.