Die sächsische Landeskirche und die Diakonie haben wegen russischer Angriffe auf die Energie- und Wärmenetze der Ukraine zu weiteren Spenden aufgerufen. Das Geld sei für die Diakonie Katastrophenhilfe bestimmt, die ihre Winterhilfe in der Ukraine ausweite, teilten das Evangelisch-Lutherische Landeskirchenamt Sachsens und die Diakonie Sachsen am Dienstag in Dresden mit. Die Landeskirche habe aus ihrem Notfonds bereits 10.000 Euro bereitgestellt.
Andrij Waskowycz von der Diakonie Katastrophenhilfe in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erklärte, die Kombination von extremer Kälte und fehlender Energie zwinge viele Menschen zur Flucht: „Die Menschen sind schwer gezeichnet und müde. Sie sind nach fast vier Jahren Krieg am Limit und brauchen dringend weitere materielle und psychosoziale Unterstützung, um den Winter durchzustehen.“
In den kommenden Wochen will die Diakonie Katastrophenhilfe über ihre Partnerorganisationen Hilfsgüter wie warme Kleidung, Schlafsäcke oder gasbetriebene Kochherde verteilen. Zudem würden direkte Finanzhilfen bereitgestellt und die psychosoziale Unterstützung ausgeweitet.