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Deutscher Kardinal Müller erstmals beim Papst

Nicht viele Deutsche tummeln sich im Vatikan. Ein prominenter Vertreter ist Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller. Papst Leo XIV. empfing den gebürtigen Mainzer nun erstmals in Privataudienz.

Papst Leo XIV. hat den deutschen Kardinal Gerhard Ludwig Müller in Privataudienz empfangen. Die Begegnung habe sich während der großen Kardinalsversammlung Anfang Januar ergeben, wie der ehemalige Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) anschließend mitteilte. Der Inhalt des Gesprächs ist, wie üblich, vertraulich.

Müller (78) war von 2012 bis 2017 Präfekt der Glaubenskongregation und damit der ältesten zentralen Kurienbehörde im Vatikan. Der aus Mainz stammende Theologe war von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg. Papst Benedikt XVI. holte den konservativen und streitbaren Dogmatiker 2012 nach Rom. 2014 machte Papst Franziskus ihn zum Kardinal – die einzige Ernennung eines Deutschen während seiner Amtszeit.