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Bundespräsident empfängt Sternsinger – Kanzler verhindert

Eigentlich wollten Bundespräsident Steinmeier und Kanzler Merz am Dreikönigstag jeweils die Sternsinger empfangen. Für Merz wäre es das erste Mal als Regierungschef gewesen, doch nun ist ihm etwas dazwischengekommen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt an diesem Dienstag die Sternsinger im Schloss Bellevue. 20 Königinnen und Könige aus dem Erzbistum Paderborn werden am Vormittag stellvertretend an das große Portal des Amtssitzes des Staatsoberhauptes in Berlin klopfen und dort ihren Segen anschreiben.

Anders als zunächst geplant wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dagegen am Dreikönigstag nicht zum ersten Mal in seiner Amtszeit die Sternsinger im Bundeskanzleramt empfangen. Er reist nach Paris zu einem Ukraine-Treffen. An seiner Stelle wird Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) die 108 Sternsinger aus allen 27 katholischen deutschen Bistümern begrüßen.

Seit Ende der 1950er Jahre ziehen rund um den Jahreswechsel bundesweit Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus. Sie bringen ihren Segen “Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus) und sammeln Spenden für notleidende Kinder und Jugendliche in aller Welt. Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto “Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit” und richtet einen Fokus auf Bangladesch.