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Ausstellungen in Osnabrück über jüdische Geschichte und Räume

Das Museumsquartier und die Kunsthalle Osnabrück widmen sich in diesem Jahr zentralen Fragen von Macht, Ausgrenzung und gesellschaftlichem Zusammenleben. Die geplanten Ausstellungen forderten die Besucher dazu auf, sich für demokratische Werte und ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft einzusetzen, betonte der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann am Montag.

Das Museumsquartier lege seinen Schwerpunkt etwa auf die jüdische Geschichte und die Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Vertreibung, hieß es. Die Kunsthalle untersuche mit ihrem Jahresthema „Raumordnung“ die sozialen, politischen und ästhetischen Dimensionen des Raumes. Dabei stehe die Frage im Zentrum, wie Räume strukturiert seien, wer sie nutzen dürfe und wie sie durch künstlerische Praktiken neu verhandelbar würden.