Die Pflegekammer NRW entsendet Ausbildungsbotschafter in die Schulen. Insgesamt 51 junge Menschen, die eine Pflegeausbildung absolvieren, seien in den vergangenen Jahren weitergebildet worden, um im Klassenzimmer über ihre Arbeit zu berichten, teilte die Pflegekammer am Freitag in Düsseldorf mit. Mit Blick auf den Fachkräftemangel in der Pflegebranche könnte die Kammer so „aktiv die Werbetrommel in den Schulen rühren“, erklärte Vorstandsmitglied Kristina Engelen.
Das Projekt der Ausbildungsbotschafter ist den Angaben zufolge Teil der landesweiten Kampagne „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium unterstützt. Dabei arbeite die Pflegekammer mit 16 Pflegeschulen und 26 lokalen Kooperationspartnern zusammen.
„Natürlich möchten wir mit diesem Projekt die Schüler erreichen und Werbung für den Beruf machen, aber dahinter steckt noch mehr“, erklärte Guido Sievert vom Evangelischen Fachseminar für Pflegeberufe in Essen. „Die meisten jungen Menschen wissen nicht, was Pflege alles leistet.“ Durch die Ausbildungsbotschafter könnten sie den Beruf aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen.