Zivilgesellschaft gibt sich selbst Regeln für den Umgang mit KI

KI braucht Regeln. Daher haben sich Dutzende Organisationen auf einen gemeinsamen Rahmen für den Umgang mit der Technologie verständigt. Was der neue "Code of Conduct Demokratische KI" vorsieht - und wer mitmacht.

Rund 75 zivilgesellschaftliche Organisationen wollen künftig selbst gesetzte Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) befolgen. Initiiert wurde der am Dienstag öffentlich gemachte "Code of Conduct Demokratische KI" von dem Verein D64 - Zentrum für Digitalen Fortschritt.

Organisationen, die sich dem freiwilligen Regelwerk unterwerfen, verpflichten sich etwa, KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen, Beteiligungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und Zielgruppen zu schaffen sowie durch Fortbildungen einen reflektierten Umgang mit KI zu fördern. Außerdem müssen sie Chancen und Risiken des Einsatzes abwägen, unter anderem zu Themen wie Teilhabe, Diskriminierung und ökologischer Nachhaltigkeit.

Zu den Unterzeichnern gehören bislang unter anderem die Arbeiterwohlfahrt, der Naturschutzbund Deutschland, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland, die Neuen deutschen Medienmacher*innen und die Deutsche Schachjugend.

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