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Wilhelma zeigt fast 200 Weihnachtssterne

Die Stuttgarter Wilhelma eröffnet zum 1. Advent ihre jährliche Weihnachtssternausstellung. Bis in den Januar hinein werden fast 200 Exemplare der Pflanze in rund 20 Sorten gezeigt, teilte die Einrichtung am Donnerstag mit. Die Farbpalette reiche von klassischem Rot über zarte Weiß- und Pastelltöne bis hin zu leuchtendem Pink und zweifarbig marmorierten Varianten, hieß es. Die intensive Färbung entwickelten die Weihnachtssterne als Reaktion auf kurze Tage und lange Nächte.

Damit die Pflanzen auch zu Hause lange halten, gibt Wilhelma-Gärtner Oliver Frank einige Ratschläge. „Weihnachtssterne sind sehr empfindlich gegen Zugluft – dann verlieren sie ihre Blätter“, erläuterte er. Zudem dürften die Wurzeln nicht im Wasser stehen, da sie sonst faulen.

Der Weihnachtsstern stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Dort wächst die Wildform als bis zu vier Meter hoher Strauch. Der amerikanische Botschafter in Mexiko, Joel Robert Poinsett, brachte die Pflanze um 1830 in die USA. Ihm verdankt sie den Namen „Poinsettie“. Kurze Zeit später kam sie auch nach Europa. (3058/27.11.2025)