Bereits im Mittelalter gab es Krippenspiele: „Weihnachtsspiele“, auch „Paradiesspiele“ genannt. Laien stellten nicht nur die Geschichte der Geburt Jesu aus dem Lukasevangelium dar, sondern auch biblische Geschichten wie die des Sündenfalls und der Vertreibung aus dem Paradies. Auf diese Weise betonten sie die Erlösung durch die Geburt Christi. Zur Veranschaulichung stand ein „Baum der Erkenntnis“ in den Kirchen, geschmückt mit einem Apfel – ein Vorläufer des Weihnachtsbaumes. Auch spielten Laien die Verkündigung der Geburt Jesu durch den Engel und die Anbetung des Kindes durch die Sternendeuter – das Dreikönigsspiel entstand.

