Kiel. Wir lieben Leserbriefe. Denn als Redakteure sind wir in unserer alltäglichen Arbeit darauf angewiesen, dass wir von Ihnen als unserer Leserschaft ein Echo bekommen – sei es bestätigend oder kritisch, sei es ergänzend oder auf Neues hinweisend. Noch mehr als Leserbriefe aber lieben wir das direkte Gespräch mit Ihnen als unserer Leserschaft – sei es am Telefon oder bei einem unserer vielen Termine im Land.
Nun wollen wir einmal die äußeren Gegebenheiten umkehren: Wir laden Sie ein, am Nachmittag des 9. August uns in der Kieler Redaktion zu besuchen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Als Thema haben wir uns bewusst für ein ebenso unausweichliches wie brisantes Problemfeld entschieden, bei dem jeder sich mit seinen eignen Erfahrungen, Entäuschungen und Wünschen einbringen kann: „Bleibt die Kirche im Dorf? Der Nordkirchensprengel Schleswig und Holstein im Jahr 2030.“
Gothart Magaard, Bischof im Sprengel , hat sein Kommen zugesagt. Er freut sich auf diese Möglichkeit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. In einem Impulsstatement wird er seine Sicht auf die Kirche zwischen Nord- und Ostsee im Jahr 2030 und den Weg dorthin beschrieben. Für ihn ist aber klar: „Die Nordkirche wird sich bis 2030 verändert haben. Bis dahin brauchen wir Ideen, wie es gelingen kann, mit weniger Menschen die Botschaft von Gottes Liebe zu den Menschen wachzuhalten.“ Wir werden gelernt haben, was wir loslassen können und wo wir ganz neue Möglichkeiten haben. Ich bin davon überzeugt, dass die Nordkirche eine wichtige Stimme bleiben wird, um ökumenischen Partnern in unserer Gesellschaft für Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Frieden und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung einzutreten“, so Magaard.

