“Welttag der Armen” im belgischen Banneux

Papst Franziskus rief 2016 den “Welttag der Armen” ins Leben, um das Bewusstsein für Armut zu schärfen. In diesem Jahr traf man sich im belgischen Banneux, bei der “Jungfrau der Armen”. Am Wochenende hat der belgische Wallfahrtsort Banneux rund 300 Menschen in prekären Lebensverhältnissen, Arme und Obdachlose mit ihren Betreuern empfangen. Der 9. Welttag der […]

Papst Franziskus rief 2016 den "Welttag der Armen" ins Leben, um das Bewusstsein für Armut zu schärfen. In diesem Jahr traf man sich im belgischen Banneux, bei der "Jungfrau der Armen".

Am Wochenende hat der belgische Wallfahrtsort Banneux rund 300 Menschen in prekären Lebensverhältnissen, Arme und Obdachlose mit ihren Betreuern empfangen. Der 9. Welttag der Armen geht auf eine Initiative von Papst Franziskus im "Jahr der Barmherzigkeit" 2016 zurück, um das Bewusstsein für Armut in all ihren Formen zu schärfen und Menschen zusammenzubringen, wie das Portal cathobel.be berichtete.

Angeboten wurden unter anderem Gespräche, Gebete und Workshops zum gesellschaftlichen Umgang miteinander und mit Armut und Wohnungslosigkeit. Highlights waren demnach eine Fackelprozession am Samstagabend sowie am Sonntag eine Messe mit Weihbischof Jean Kockerols aus Brüssel und ein großes Abschlussessen.

Papst Leo XIV. machte sich das Erbe seines Vorgängers zu eigen. In seinem Brief zum Welttag heißt es, die Armen seien "unsere geliebten Brüder und Schwestern, denn jeder von ihnen lädt uns durch seine Existenz und auch durch seine Worte und seine Weisheit ein, die Wahrheit des Evangeliums mit eigenen Händen zu berühren". Die Armen stünden im Mittelpunkt jeder seelsorglichen Arbeit.

Der Überlieferung nach erschien im Dorf Banneux die Gottesmutter Maria im Winter 1933 acht Mal einem elfjährigen Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Sie soll sich als "Jungfrau der Armen" vorgestellt haben. Der damalige Lütticher Bischof erkannte die Erscheinungen 1949 an. 1985 besuchte Papst Johannes Paul II. Banneux. Jährlich kommen heute Hunderttausende Menschen in den Wallfahrtsort südlich von Lüttich.

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