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Weihnachtspostfiliale in Himmelstadt öffnet wieder

Die Wunschzettel-Zeit beginnt: In Himmelstadt werden seit Jahrzehnten Briefe von Kindern an das Christkind beantwortet. Doch damit das klappt, müssen diese rechtzeitig eintreffen.

 Auch in diesem Jahr können Kinder ihre Briefe an das Christkind und ihre Wunschzettel wieder an das Weihnachtspostamt im unterfränkischen Himmelstadt senden. Nach Angaben der Deutschen Post nimmt dieses die Schreiben direkt ab dem 1. Dezember wieder von montags bis freitags zwischen 9 und 11 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr entgegen; zudem am ersten und dritten Adventswochenende. Alternativ können Kinder ihre Briefe “An das Christkind, 97267 Himmelstadt” versenden, wie es heißt. Die Postfiliale selbst wird demnach traditionell am 1. Advent mit einer kleinen Feier eröffnet.

Damit alle Briefe rechtzeitig bis Weihnachten beantwortet werden könnten, müssten sie spätestens bis 17. Dezember im Amt eingehen, schreibt die Post. Für Kindergärten und Schulen gelte als Frist der 15. Dezember. Himmelstadt ist aber nicht nur eine Anlaufstelle für Mädchen und Jungen, die sich hoffnungsvoll ans Christkind wenden. Von dort kommt in diesem Jahr auch der Weihnachtsbaum auf dem Würzburger Marienplatz, der am Donnerstag aufgestellt wurde.

Die Poststelle wurde den Angaben zufolge 1986 offiziell zum Weihnachtspostamt ernannt und erhielt damals rund 3.500 Briefe. 2015 seien es mehr als 80.000 Briefe aus dem In- und Ausland gewesen, die in zwölf Fremdsprachen beantwortet worden seien. Möglich machten dies viele ehrenamtliche Helfer unter der Leiterin Rosemarie Schotte. Auch im niedersächsischen Himmelpforten und im oberbergischen Engelskirchen ist das Christkind per Post erreichbar. Darüber hinaus können Kinder an den Nikolaus in Nikolausdorf (Niedersachsen) und Sankt Nikolaus (Saarland) schreiben sowie an den Weihnachtsmann in Himmelsthür (Niedersachsen) und (Brandenburg).