Warum der evangelische Kita-Verband den Koalitionsvertrag kritisiert

Inklusion
Warum der evangelische Kita-Verband den Koalitionsvertrag kritisiert
Kinder in einer Kita (Symbolbild) - drubig-photo / Fotolia
Rendsburg. Der Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein (VEK) sieht den Inklusionsgedanken im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-grünen Landesregierung nicht ausreichend berücksichtigt. „Der Vertrag entwickelt keine Vision, wie flächendeckend inklusive Strukturen in den Kitas weiterentwickelt und vor allem finanziert werden sollen“, sagte VEK-Geschäftsführer Markus Potten in Rendsburg. Der Koalitionsvertrag schreibe der Förderung aller Kinder nach ihren individuellen Bedarfen Priorität zu, bleibe dann aber im Ungefähren, lautet seine Kritik. Der Fokus der politischen Arbeit müsse auf der Verbesserung der Strukturqualität der Kitas liegen, um Fachkräfte mit attraktiven Arbeitsbedingungen länger als nur drei bis vier Jahre im System zu halten. Auch die angestrebte Ausbildungsvergütung für Erzieher und sozialpädagogische Assistentinnen (SPA) sei wichtig, so Potten. Die Digitalisierung und Finanzierung von zusätzlichen Arbeitskräften bei verwaltungs- und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten könne gut zur Entlastung der vorhandenen Fachkräfte beitragen. (epd)
Timo.TeggatzT
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Timo.Teggatz

Schrieb schon als Schüler für die Lokalzeitung über Kaninchenzüchter und mehr, während des Politik-Studiums in Kiel als rasender Sportreporter im Einsatz. Volontariat beim Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlag, danach acht Jahre als Redakteur für eine Touristikzeitschrift in der Weltgeschichte unterwegs. Seit Juli 2014 bei der Evangelischen Zeitung – seit dem Start von evangelische-zeitung.de für online zuständig.

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