Die Wanderausstellung „Das Denkmal ist…“ ist von Freitag, 3. Mai, bis 1. Juni auf dem Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main zu sehen. Elf internationale Künstlerinnen und Künstler thematisieren darin anhand von filmischen Arbeiten „grundsätzliche Aspekte von Erinnerungskultur und Denkmalsprozessen“, wie die Stiftung Friedliche Revolution in Frankfurt mitteilte. Hintergrund der Ausstellung ist ein nationales Freiheits- und Einheitsdenkmal, das ab kommendem Jahr auf Beschluss des Deutschen Bundestages in Leipzig entstehen soll.
Die Stiftung betreut den Entwicklungsprozess des Denkmals, das „die Erinnerung an die Friedliche Revolution vom Herbst 1989 in Gegenwart und Zukunft lebendig“ halten soll. „Mit der Ausstellung und dem geplanten Denkmal schauen wir bewusst über den Leipziger Tellerrand hinaus“, sagte Gesine Oltmanns, Vorstand der Stiftung Friedliche Revolution. Das geplante Denkmal sei als Erinnerungsort deutscher Demokratiegeschichte von nationaler Bedeutung: „Schließlich ist ein zentrales Resultat der Friedlichen Revolution das wiedervereinte Deutschland“, sagte Oltmanns.
