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Vortragsreihe über Industriearchäologie

Das Ruhr Museum in Essen lädt zu einer Vortragsreihe über Forschungsbereiche der Industriearchäologie ein. Vom 20. Februar bis zum 19. März geht es nach Museumsangaben an fünf Abenden um dieses noch relativ junge Fachgebiet der Archäologie der Moderne, das sich Bodenfunden aus dem Industriezeitalter der letzten 250 Jahre widmet. Die Reihe ergänzt die aktuell laufende Sonderausstellung „Jüngste Zeiten. Archäologie der Moderne an Rhein und Ruhr“.

Den Auftakt macht den Angaben zufolge am 20. Februar der ehemalige Essener Stadtarchäologe Detlef Hopp, der über seine dreißigjährige archäologische Arbeit und deren Forschungsergebnisse sprechen wird, die er insbesondere auf dem ehemaligen Gelände der Krupp’schen Gussstahlfabriken machte. Am 27. Februar referiert Christoph Keller vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland über „Archäologie der Moderne“. Mit „Pingen – Stille Zeugnisse des Bergbaus im südlichen Ruhrgebiet“ beschäftigt sich Till Kasielke, wissenschaftlicher Mitarbeiter von „Geopark Ruhrgebiet“, am 5. März.

Um Aspekte der Eisenbahngeschichte geht es in dem Vortrag über „Archäologische Forschungen zur Cöln-Minden-Thüringer Verbindungseisenbahn“ am 12. März mit dem Archäologen Fritz Jürgens. Der Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen, Johannes Müller-Kissing, schließt die Reihe am 19. März mit seinem Beitrag über „Archäologie des Zweiten Weltkriegs im Ruhrgebiet“. Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr.