Veterinäramt rät zur Kastration von Freigängerkatzen

Das Veterinäramt Nordwestmecklenburg bittet die Halter von Freigängerkatzen, diese kastrieren zu lassen. „Mit der Kastration von Freigängerkatzen soll der Verpaarung mit freilebenden Katzen, deren Vermehrung und damit dem Anwachsen der Population von freilebenden Katzen vorgebeugt werden“, sagte Amtstierarzt Philipp Aldinger laut Mitteilung vom Donnerstag. Durch den „Routineeingriff“ werden neben der ungewollten Vermehrung auch Verhaltensweisen wie das Markieren des Reviers, Symptome der Rolligkeit oder Revierkämpfe unterbunden. „Durch die Kastration Ihrer Katzen unterstützen Sie die überwiegend ehrenamtlich ausgeführte Arbeit der Tierschutzvereine und Tierheime“, sagte Aldinger.

Mit dem Appell schließe sich das Veterinäramt einem aktuellen Aufruf der Bundestierärztekammer (BTK) an. Darin erklärte BTK-Präsident Holger Vogel: „Über eines sollten sich alle Katzenbesitzer bewusst sein - Katzenkastration bedeutet Tierschutz und ist keine Tierquälerei.“

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