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Hamburger Ausstellung zeigt Werke des Fotografen Philip Montgomery

Mit „American Cycles“ präsentiert das Phoxxi der Hamburger Deichtorhallen von Donnerstag an eine Ausstellung mit Werken des mexikanisch-amerikanischen Fotografen Philip Montgomery. Neben Porträts und Auftragsarbeiten für Publikationen wie „The New York Times Magazine“ und „The New Yorker“ zeigt die bis zum 10. Mai 2026 laufende Schau erstmals auch bisher unveröffentlichte und neu produzierte Werke des 1988 geborenen, in New York City lebenden Künstlers, wie die Deichtorhallen mitteilten. Es handle sich um Montgomerys erste große institutionelle Einzelausstellung.

In seinem dokumentarischen Werk porträtiere Montgomery die Gesellschaft der Vereinigten Staaten mitsamt ihren Konflikten und Allianzen in ikonischen Schwarzweißbildern, hieß es. Die Ausstellung zeige rund 80 Werke aus den Jahren 2014 bis heute, „von Donald Trumps erster populistischer Kampagne bis zur Black-Lives-Matter-Bewegung, über Naturkatastrophen, die durch den Klimawandel verstärkt werden, bis hin zu Wirtschaftskrisen und deren Auswirkungen auf die Menschen und ihr Zusammenleben“.

Montgomery erhielt 2018 für seine Arbeit zur Opioidkrise den National Magazine Award for Feature Photography. Seine Fotografien wurden zudem von World Press Photo, Pictures of the Year International, American Photography und der National Press Photographers Association ausgezeichnet.