Filmnachwuchs aus Deutschland und aller Welt zeigt beim kommenden „up-and-coming International Film Festival“ in Hannover seine Werke. Vom 19. bis 23. November werde das Künstlerhaus Hannover zur Bühne für insgesamt 81 Filme aus 31 Ländern, teilte die Festivalleitung am Dienstag mit. Die Produktionen von Filmschaffenden im Alter bis zu 27 Jahren konkurrieren um verschiedene Auszeichnungen.
Die ausgewählten deutschen Filme kämpfen um den Deutschen Nachwuchsfilmpreis, die im Schulkontext entstandenen Produktionen sind für den Bundes-Schülerfilm-Preis (Filmkomet) nominiert, und die internationalen Beiträge bewerben sich um den „up-and-coming International Film Award“. Eine Fachjury entscheidet vor Ort über die Preisträger. Die Preisverleihung ist für den 23. November geplant.
Die Festivalbeiträge decken den Angaben zufolge ein breites Spektrum an Genres und Themen ab. Sie erzählen von Geschwisterbeziehungen, Familienkonstellationen, Zukunftsängsten, politischen Bedrohungen und dem Rechtsruck, ebenso wie von Freundschaft, Erwachsenwerden, sexueller Orientierung sowie Entwicklungs- und Fluchtgeschichten. Auch Themen wie Demenz, sexuelle Gewalt und Suizid werden von den jungen Filmschaffenden aufgegriffen. Die gezeigten Filme wurden den Angaben zufolge aus mehr als 3.300 Einreichungen aus 116 Ländern ausgewählt.
Bereits seit 1982 gibt das „up-and-coming International Film Festival Hannover“ jungen Filmschaffenden eine erste Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Nachwuchs-Filmfestivals und ist ein Ort des Austauschs und der Vernetzung für Teilnehmende aus aller Welt. Als kultureller Bundeswettbewerb wird das Festival vom Bundesbildungsministerium gefördert.