Unwort des Jahres 2025 ist das „Sondervermögen“. Das gab die Jury der sprachkritischen Aktion in Marburg bekannt. Der Ausdruck sei im öffentlich-politischen Sprachgebrauch vermehrt verwendet worden und habe die Debatte über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme „sehr deutlich“ geprägt.
Der Ausdruck Sondervermögen werde genutzt, um die demokratische Debatte über die Notwendigkeit einer Schuldenaufnahme zu unterminieren, teilte die Marburger Jury mit. „Der Gebrauch des Technizismus in der öffentlichen Kommunikation verdeckt, was mit ihm gemeint ist: die Aufnahme von Schulden.“
