Umweltminister kündigt mehr Geld für Stromspar-Check an

Seit vielen Jahren hilft das Projekt Stromspar-Check Haushalten mit geringem Einkommen, die Energiekosten zu senken. Die staatliche Hilfe soll angesichts der steigenden Energiepreise deutlich ausgeweitet werden, kündigt Umweltminister Schneider an.
Umweltminister kündigt mehr Geld für Stromspar-Check an
Das Programm Stromspar-Check soll Familien helfen, Energie und Kosten zu senken
Imago / epd

Die Bundesregierung will ab dem kommenden Jahr deutlich mehr Geld für die Vermeidung hoher Energiekosten in Haushalten mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Wie das Bundesumweltministerium mitteilte, sind für das Projekt Stromspar-Check ab 2027 bis zu 65 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen. In diesem Jahr sind es den Angaben zufolge rund 18 Millionen Euro. Das Angebot soll mit den zusätzlichen Mitteln ausgebaut und an mehr Standorten als bislang verfügbar sein.

So funktioniert der Stromspar-Check in der Praxis

„Gerade Menschen mit geringem Einkommen dürfen mit steigenden Energiekosten nicht allein gelassen werden“, erklärte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). Beim Stromspar-Check prüfen geschulte Helfer und Helferinnen in Haushalten mit geringem Einkommen den Energie- und Wasserverbrauch und informieren über Sparpotenzial.

Bis zu 65 Millionen Euro jährlich will die Bundesregierung ab 2027 gegen hohe Energiekosten bereitstellen (Imago/Joker)

Sie verteilen auch LED-Lampen, wassersparende Duschköpfe oder abschaltbare Steckerleisten. Die Haushalte können außerdem einen Zuschuss bekommen, um einen alten Kühlschrank gegen ein energieeffizientes Gerät auszutauschen.

Bislang wurden den Angaben zufolge fast eine halbe Million Haushalte beraten, die daraufhin im Durchschnitt etwa 300 Euro an Energie- oder Wasserkosten eingespart haben. Verfügbar ist das von der Caritas und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands getragene Projekt aktuell an 115 Standorten. 

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