Zur Umstellung auf die Sommerzeit am kommenden Wochenende warnt der Landesjagdverband Hessen vor vermehrten Wildunfällen. Es wird eine Stunde später hell, und dadurch verschiebe sich der morgendliche Wildwechsel in die Hauptverkehrszeit, teilte der Verband am Mittwoch in Bad Nauheim mit. Auch abends bestehe zwischen 21 und 23 Uhr ein erhöhtes Unfallrisiko.
Im vergangenen Jagdjahr 2023/2024 hat es nach Angaben des Verbands rund 14.000 Zusammenstöße mit Hirschen, Rehen und Wildschweinen gegeben. Eine Auswertung des Tierfundkatasters zeige, dass im April und Mai jeweils mehr als doppelt so viele Wildunfälle passieren wie im März. Besonders häufig seien Rehe betroffen. Laut Jagdverband befinden sich junge Tiere im Frühjahr auf der Suche nach einem eigenen Territorium. Auch locke das frische Gras die Rehe oft über gefährliche Straßen.