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Umfrage: Jeder vierte Patient sorgt sich vor Klinikaufenthalt

Der Gedanke an den Aufenthalt in einer Klinik bereitet einer Krankenkassenerhebung zufolge vielen Menschen ein ungutes Gefühl. Etwa ein Viertel der 18- bis 70-Jährigen (26 Prozent) habe Ängste in Bezug auf die Behandlung, teilte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) am Montag in Hannover mit. Frauen mache der Gedanke an die Klinik häufiger Sorgen als Männern (30 versus 22 Prozent).

Als Gründe für ihre Ängste nannten die Befragten etwa eigene schlechte Erfahrungen oder Berichte von anderen Patienten. Auch die Gefahr von Krankenhauskeimen, Komplikationen während der Narkose oder mögliche weitere Operationen verunsicherten die Befragten.

„Ein Klinikaufenthalt ist für viele Menschen eine Ausnahmesituation, die schnell zu Verunsicherung führen kann“, sagte Vijitha Sanjivkumar, Expertin für Patientensicherheit bei der KKH. „Deshalb ist es wichtig, dass Ängste ernst genommen werden und Patientinnen und Patienten sich mit ihren Fragen gut aufgehoben fühlen.“

Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH im Sommer bundesweit 1.879 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren befragt. Die repräsentative Befragung erfolgte telefonisch.