Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg können sich wieder um den Ulli-Thiel-Friedenspreis bewerben. Einzelpersonen, Klassen, Arbeitsgruppen und Schulen seien aufgerufen, Arbeiten zum Thema „Frieden schaffen ohne Waffen“ einzureichen, teilten die Evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg am Donnerstag in Karlsruhe und Stuttgart mit.
Eingereicht werden könnten Arbeiten in Form von Bildern, Plakaten, Kunstwerken, Collagen, Videos, Audiodateien, Unterrichtseinheiten, Projekten, Gedichten, Texten oder Songs, hieß es weiter. Einsendeschluss sei der 27. März, die Preisverleihung soll am 26. Juni im Haus der katholischen Kirche in Stuttgart stattfinden. Preise werden in verschiedenen Kategorien vergeben und sind mit bis zu 500 Euro dotiert.
Veranstalter sind neben den Landeskirchen, die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Baden-Württemberg, „pax an – Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung“, pax christi Baden-Württemberg sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. Mit der Auszeichnung, die bereits zum siebten Mal vergeben wird, soll die Friedensbildung an den Schulen gestärkt werden.
Namensgeber Ulli Thiel (1943-2014) war Sonderschullehrer in Karlsruhe. Er war jahrzehntelang in der Friedensbewegung aktiv und engagierte sich auch in der kirchlichen Friedensarbeit. Er war außerdem Ideengeber der Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm 1983, der größten Aktion der Friedensbewegung in Deutschland mit 400.000 Menschen. (2829/06.11.2025)