Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat das drakonische Anti-Homosexuellen-Gesetz verteidigt. Wie die Tageszeitung Daily Monitor berichtete, bezeichnete Museveni Homosexualität als ernstes Problem mit „schwerwiegenden Folgen für die Menschheit“. Sein Büro hatte ihn zuvor auf Twitter mit den Worten zitiert, die Unterzeichnung des Gesetzes sei abgeschlossen und niemand werde die Entscheidung umkehren.
In Uganda ist am Montag eines der schärfsten Anti-LGBT-Gesetze weltweit verabschiedet worden. Das neue Regelwerk sieht für gleichgeschlechtliche Handlungen in bestimmten Fällen die Todesstrafe vor. Der Unterzeichnung durch Präsident Museveni war eine monatelange Hetzkampagne gegen Schwule, Lesben, bisexuelle und transidente Menschen vorausgegangen.
