Tipps für einen Glühwürmchen-freundlichen Garten

Glühwürmchen sind abends häufig an Waldrändern, in Wiesen und Feuchtgebieten anzutreffen. Mit etwas Glück werden sie auch im eigenen Garten heimisch. Der Naturschutzbund Odenwaldkreis hat ein paar Tipps, was Glühwürmchen gefällt:

- Asthaufen aufschichten: Die Weibchen halten sich dort gerne auf, und für die Larven ist ein solcher Haufen ein perfekter Unterschlupf, um von dort auf Schneckenjagd zu gehen.

- Schnittguthaufen liegen lassen: Die sich darin entwickelnde Wärme lockt Glühwürmchenweibchen an.

- Trockenmauer errichten: Weibchen nutzen zum Anlocken gern erhöhte Sitzplätze.

- natürlicher Wildwuchs: Rasen und Wiesen sollten nicht gedüngt werden, Kräuter und Gräser können also auch mal stehen gelassen werden. Während der Leuchtzeit von Ende Juni bis Anfang Juli sollten Gräser und Pflanzen nicht geschnitten werden. Besser sind dafür der Mai und August geeignet.

- kein Schneckengift: Wer mit den lästigen Gartenbewohnern etwas Geduld hat und auf Chemie verzichtet, sorgt bei Glühwürmchenlarven für ein Festmahl. Nackt- und Gehäuseschnecken dienen den Leuchtkäfern als nährstoffreiche Nahrungsquelle. Deren Larven verfolgen die Schnecken anhand ihrer Schleimspur und spüren sie so überall auf.

- nah am Wasser: Glühwürmchen halten sich gern in Wassernähe auf, nicht nur an Bächen, sondern auch an Teichen.

- natürliches Licht: Künstliche Beleuchtung im Garten sollte minimiert, am besten ganz vermieden werden. Glühwürmchen meiden solche Lichtquellen - außerdem sieht man sie so im Dunkeln besser.

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