Der Synodalpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Hermann Lorenz, hat die Kirche zu Mut und Gottvertrauen angesichts kommender Herausforderungen aufgerufen. Die Pfälzer Kirche mache sich mit ihrem Priorierungsprozess auf den Weg, eine Zukunft zu finden, sagte Lorenz am Donnerstag zum Auftakt der Herbstsynode in Speyer.
„Ob wir den richtigen Weg finden, wissen wir nicht, das wird sich in der Zukunft zeigen“, sagte der Synodalpräsident. Wichtig sei es, nötige Veränderungen für die Kirche anzugehen und „nicht die Hände in den Schoß“ zu legen. Die Landeskirche solle sich dabei vom „heiligen Geist der Wahrheit“ leiten lassen und solle ihre Kompetenzen und Ressourcen nutzen.
Susanne Laun, die Ökumenereferentin des Bistums Speyer, betonte in ihrem Grußwort an die Synode, evangelische und katholische Kirche säßen „im gleichen Boot“. Gemeinsam sollten sie zukünftige Herausforderungen angehen.
Schwerpunktthema der bis einschließlich Samstag im Speyerer Technikmuseum tagenden Synode ist am morgigen Freitag ein Priorisierungsprozess, bei dem die Pfälzer Kirche bis Mai 2025 einzelne kirchliche Arbeitsbereiche gewichten will. Das Ziel ist es, Sparziele bis 2035 zu erreichen.