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Studienstiftung ehrt Jurastudentin für Gründung einer Klima-Beratung

Die Jurastudentin Emma Stremplat erhält den mit 5.000 Euro dotierten Engagementpreis 2026 der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die 23-Jährige ist Initiatorin und Geschäftsführerin von „Roots – Die Umweltrechtsklinik“ mit Sitz in Köln, wie die Stiftung am Montag in Bonn mitteilte. Stremplat habe mit Entschlossenheit, Mut und Weitblick einen gesellschaftlichen Bedarf erkannt und darau „in innovativer Weise reagiert“ erklärte die Generalsekretärin der Studienstiftung, Annette Julius. Die Auszeichnung vergibt die Studienstiftung für besonderes ehrenamtliches Engagement ihrer Geförderten.

Die angehende Juristin Stremplat studiert laut Stiftung nach ihrem Bachelorabschluss in Köln und London nun an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die 2023 von ihr gegründete Umweltrechtsklinik ist den Angaben zufolge die erste und bislang einzige in Deutschland, die konkrete Fallberatung zu umwelt- und klimarechtlichen Themen anbietet. Damit soll insbesondere Personen und Organisationen geholfen werden, die sich keine anwaltliche Beratung leisten können. Die Einrichtung ermögliche zudem Studierenden eine Kurzausbildung, um unter Betreuung von Volljuristen kostenfreie Rechtsberatung in ganz Deutschland zu erteilen, hieß es.

Weiter geehrt werden laut Stiftung mit insgesamt 5.000 Euro drei Finalistinnen und Finalisten von der Universität Mannheim, der Technischen Universität von Dänemark in Lyngby und der Medizinischen Hochschule Hannover. Den gleichen Betrag teilen sich fünf Trägerinnen und Träger des Starterpreises aus Bonn, Leipzig, Mannheim, Hamburg und Wien. Die Preisgelder werden vom Verein der Alumni der Studienstiftung aufgebracht. Alle Preise werden am 1. Juni 2026 in Berlin verliehen, wie es hieß.