Ein deutsch-indonesisches Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat untersucht, welche Umweltfolgen das Verbrennen von Plastikmüll am Strand hat. Anhand von 25 Feldproben an Stränden der indonesischen Insel Panjang wurden steinähnliche Verbindungen aus Kunststoffmüll und Korallenschutt identifiziert, wie die Universität mitteilte. Das künstliche „Gestein“ sei durch den stärkeren Zerfall in Mikroplastik und die höhere Schadstoffbelastung besonders schädlich für die Umwelt. Die Forschenden sehen darin auch ein erhöhtes Risiko für Küstenökosysteme wie Seegraswiesen, Mangroven oder Korallenriffe. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

