Nach rund 100 Stunden Stromausfall hat sich mit der Wiederaufnahme der Stromversorgung die Lage im Berliner Südwesten normalisiert. Noch rund 500 Haushalte von ursprünglich 45.000 waren am Mittwochmittag ohne Strom, sagte Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) in der Hauptstadt. Die ausgerufene Großschadenslage bleibe aber vorerst bestehen, erklärte Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Etwa in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern sollten öffentliche Notstromaggregate aus Sicherheitsgründen noch angekoppelt bleiben, um das Netz zu entlasten.
Unterstützung kam in den vergangenen Tagen unter anderem von den öffentlichen Bibliotheken und den städtischen Bädern im betroffenen Gebiet. Auch die evangelischen Kirchgemeinden halfen: Sie boten Räume zum Aufwärmen, Lademöglichkeiten und sanitäre Anlagen an.
