Stiftung: Silvester-Feuerwerk ist für Wildtiere lebensbedrohlich

Silvester-Feuerwerk stellt für Wildtiere eine lebensbedrohliche Gefahr dar. Stadtvögel befänden sich zu der Zeit im winterlichen Ruhemodus und würden durch das Pfeifen, Zischen und Blitzen von Raketen und den Krach von Böllern aufgeschreckt, gerieten in Panik und würden dann teils kilometerweit umherfliegen, teilte die Deutsche Wildtier Stiftung am Freitag in Hamburg mit. Auf ihrer Flucht flögen sie häufig gegen Gebäude, Bäume oder Stromleitungen, oft mit tödlichem Ausgang. Igel würden durch Lärm in ihrem Winterschlaf gestört. Füchse flüchteten womöglich in Gärten und Garagen. Wer nicht auf Knallerei verzichten möchte, sollte zumindest Gärten, Parks und Gewässer meiden, riet die Stiftung. Für Feuerwerk eigneten sich große, versiegelte Flächen, auf denen sich nur selten Wildtiere ansiedeln.

Die Wildtier Stiftung verwies auf Daten des Statistischen Bundesamtes, denen zufolge in den ersten neun Monaten des Jahres über 42.000 Tonnen Feuerwerkskörper nach Deutschland importiert wurden - knapp 63 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahlen deuteten darauf hin, dass es einen besonders lauten Jahreswechsel geben wird, so die Stiftung.

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