2,2 Prozent oder bundesweit 18.200 weniger Kinder beginnen in diesem Jahr ihre Schulzeit. Grund ist die demografische Entwicklung - und ein Rückgang bei der Zuwanderung.
Deutschland altert - und weniger Kinder bedeuten auch weniger Schulanfänger: Die Zahl der Erstklässlerinnen und Erstklässler ist zum neuen Schuljahr 2025/26 im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wurden in diesem Sommer 811.500 Kinder eingeschult, rund 18.200 weniger als 2024.
Die Statistiker nennen zwei Ursachen für den Rückgang. Zum einen den Rückgang der Geburtenzahlen, zum anderen ein Abflachen der Zuwanderungen - und dabei vor allem weniger Aufnahmen von ukrainischen Kindern.
Am größten waren die prozentualen Rückgänge der Einschulungen im Saarland (minus 8,5 Prozent) und in Sachsen-Anhalt (minus 5,6 Prozent), Thüringen (minus 5,5 Prozent) sowie in Berlin (minus 4,2 Prozent).
Rund 3,5 Prozent der Erstklässler begannen ihre Schulzeit nicht an einer regulären Grundschule, sondern an einer Förderschule. 51 Prozent der Schulanfänger waren Jungen, 49 Prozent Mädchen. Die Statistik beruht auf vorläufigen Zahlen. In der Regel ändert sich an der Grundaussage der Statistik aber nicht mehr viel.