Statistik: Ausgaben für die Schulen steigen deutlich

Lehrer kosten: Drei Viertel der Schul­mittel gehen 2024 in Personal. Die Ausgaben steigen bundesweit – am stärksten in Bremen, Brandenburg und Hessen.
Statistik: Ausgaben für die Schulen steigen deutlich
Staat und Länder investieren so viel wie seit Jahren nicht mehr in Bildung (Symbolbild)
Imago/serienlicht

Gestiegene Personalkosten treiben die Ausgaben für die schulische Bildung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stiegen die staatlichen Ausgaben 2024 im Vergleich zum Vorjahr je Schülerin und Schüler im Schnitt um sieben Prozent auf 10.550 Euro. Das sei das stärkste Wachstum bei den nominalen Kosten seit 2019, hieß es.

Drei Viertel der Gesamtausgaben (7.900 Euro) waren Personalaufwand. Die restlichen Geldmittel wurden für laufende Sachkosten (1.500 Euro) und Investitionen (1.100 Euro) bereitgestellt.

Unterschiede bei Pro-Kopf-Ausgaben je nach Schulart

Die Pro-Kopf-Ausgaben sind laut den Angaben je nach Schulart unterschiedlich. An allgemeinbildenden Schulen wurden 11.300 Euro je Schülerin und Schüler ausgegeben (plus sieben Prozent). An den Grundschulen waren es 9.000 Euro, während an Integrierten Gesamtschulen rund 12.500 Euro anfielen. Schülerinnen und Schüler kosteten an Gymnasien durchschnittlich 11.700 Euro. Deutlich darunter lagen die Ausgaben an den beruflichen Schulen (7.600 Euro).

Die Ausgaben je Schülerin und Schüler stiegen 2024 in allen Bundesländern. Am stärksten waren die Zuwächse in Bremen, Brandenburg und Hessen (elf Prozent). Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit 13.700 Euro, Hamburg mit 13.200 Euro und Bayern mit 11.900 Euro. In Sachsen-Anhalt lagen die Ausgaben am niedrigsten (9.100 Euro). 

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