Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert einen Kurswechsel bei den Ausgaben für Sozialleistungen. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben, sagte der Präsident des kommunalen Spitzenverbands, Uwe Brandl (CSU), in Berlin. Im Jahr 2025 müssten die Kommunen erstmals mehr als 80 Milliarden Euro für den Sozialbereich aufwenden.
Brandl forderte, staatliche Leistungsversprechen auf den Prüfstand zu stellen. „Wir leisten und versprechen mehr, als wir tatsächlich leisten können“, sagte er. Hauptgeschäftsführer André Berghegger (CDU) ergänzte: „Die Finanzsituation auf der kommunalen Ebene ist prekär.“ Vor Ort gebe es kaum noch Kapazitäten, in die Infrastruktur zu investieren. Seit über 20 Jahren lebe man von der Substanz.
