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Spielkartenmuseum Altenburg zeigt Ausstellung zu Kartentricks

Das Altenburger Schloss- und Spielkartenmuseum präsentiert ab Dienstag die traditionelle Winterausstellung in diesem Jahr zum Thema „Zauberei“. Bis zum Frühjahr drehe sich im ehemaligen Prinzenpalais des Schlosses alles um Karten- und Taschenspielertricks, sagte Co-Kurator Toni Janosch Krause am Mittwoch vor Ort. Eingeführt werde in das Handwerk, notwendige Fingerfertigkeiten bis hin zur Psychologie und Ästhetik der Zauberei.

Krause sagte, es sei herausfordernd gewesen, eine Ausstellung zu gestalten, die in Vitrinen und Texttafeln über Interaktion zwischen Menschen berichte. Daher gebe der amtierende Zauber-Europameister Maurice Grange aus Stuttgart an verschiedenen Videostationen Einblicke in seine Kunst. Im Zentrum dieser Vermittlung stehe nicht die Auflösung von Zaubertricks, sondern die Information über die Arbeit eines Bühnenmagiers.

So führe die Ausstellung in verschiedene Techniken der Kartentricksereien ein, zeige die Notwendigkeit des täglichen Übens mit den Karten und präsentiere wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Zauberei. Grange sagte, er freue sich, zu zeigen, was hinter seiner Kunst stecke, die naturgemäß auf Unsichtbarkeit ausgelegt sei.

Zudem vereint die Ausstellung den Angaben zufolge gewöhnliche und skurrile Objekte rund um die Kartentricks. So führe sie etwa in das Zinken von Karten über versteckte Symbole oder leicht veränderte Zuschnitte einzelner Karten in einem Stapel ein. Begleitend zur Ausstellung sollen interessierte Gäste in einzelnen Kursen Kartentricks und ihre Anwendung erlernen können.